Japanisch in 30 Tagen

Langenscheidt hat in seinem Sortiment den Sprachkurs Japanisch in 30 Tagen. 30 Tage sind natürlich etwas optimistisch, dennoch lernt man durch das Buch vieles. Es geht vor allem nicht einfach nur darum, Sätze auswendig zu lernen, die man alltäglich braucht.

 

So sieht Japanisch in 30 Tagen aus:

Japanisch in 30 Tagen Vorderseite
So sieht die Schachtel aus, in der sich das Buch und die CDs befinden.
Japanisch in 30 Tagen Buch und CD
Hier sieht man die Hülle der CDs (links in der geöffneten Schachtel) und das Buch (rechts).

Allgemeines

Das Buch ist eingeteilt in vier Bereiche: Basics, Alltag, Reise und Beruf. Zu jedem Bereich gibt es sechs bis neun Lektionen und außerdem immer einen Test am Ende. Ganz am Ende des Buches befinden sich außerdem noch eine Übersicht über die Grammatik, die Lösungen zu den Übungen und ein Japanisch-Deutsch-Wörterbuch mit den meisten Vokabeln, die in dem Buch vorkamen.

 

Inhalt

Die Lektionen sind alle etwa so aufgebaut:

  1. Man hört sich einen Dialog an und hat dazu auch den Text (auf Japanisch und Deutsch geschrieben). Bei den ersten 13 Lektionen gibt es zu dem Japanischen Text auch noch die lateinische Umschrift. Später steht dann nur noch der Kana-Text dort. Außerdem gibt es bei den ersten 13 Lektionen eine schnelle und eine langsame Variante des Dialoges auf der CD.
  2. Man beantwortet Fragen zum Dialog.
  3. Alle neuen Vokabeln sind erklärt. Manchmal gibt es auch weitere Vokabeln, zum Beispiel für Verwandtschaftsverhältnisse, Monatsnamen, Berufe und vieles mehr.
  4. Die Grammatik des Dialoges wird erläutert.
  5. Man bearbeitet Übungen zu den neuen Vokabeln und grammatikalischen Formen. Bei den Übungen handelt es sich zum Beispiel um Ankreuztests, Sätze, die man ergänzen muss, kurze Dialoge, Hörübungen, Schreibübungen und anderes.
  6. Zuletzt erhält man einige Informationen über das Leben in Japan.

 

Die Aufgaben sind abwechslungsreich und behandeln verschiedene Situationen im Alltag. Die Dialoge erzählen unterschiedliche Erlebnisse eines Deutschen und seiner Frau, welche aufgrund einer Geschäftsreise in Japan sind. Man wird langsam an die Grammatik herangeführt. Mit der Zeit wird es dann immer etwas komplexer.

Der letzte Bereich (Beruf) ist für Sprachanfänger vielleicht sogar etwas zu schwierig, bzw. einfach noch nicht nötig, da dort die höfliche Sprache erläutert wird. Die Vokabeln sind in diesem Bereich auch etwas zu speziell gewählt. Wörter wie "Besprechung", "Handelsfirma" oder "Vertriebsabteilung" zu kennen, wird einem Sprachanfänger wenig nützen.

Was auch zu erwähnen ist, ist dass die Kana-Zeichen nur in den ersten beiden Lektionen kurz vorgestellt werden. Beim Lernen der Kana ist man also ziemlich auf sich allein gestellt. Eine hilfreiche Ergänzung zum Lernen der Zeichen wäre z.B. das Buch Hiragana und Katakana Übungen.

Fazit

Im Großen und Ganzen kann ich das Buch weiterempfehlen. Es hat mir besonders dabei geholfen, die japanische Grammatik näher kennenzulernen. Mein Hörverständnis (und auch meine Aussprache) hat sich durch die Dialoge verbessert. Außerdem weiß ich nun, wie ich bei unterschiedlichen alltäglichen Situationen in Japan reagieren müsste.